Wie wir zu den naos Werten gekommen sind...

...und wie das unsere Mitarbeitersuche beeinflusst. 

Wieso braucht man überhaupt Werte?

Unternehmenswerte zu definieren wirkt als hätte man die erste Seite des "corporate bullshit bingo manuals" geöffnet und ganz oben zu lesen begonnen. Zu Recht wird oft kritisiert, dass Unternehmen belanglose Werte definieren die keiner lebt, nur um ein paar schöne Überschriften zu haben. Wir denken aber, dass man, wenn man es richtig macht und seine Werte ernst nimmt, einige wichtige Ziele damit erreicht werden können. 

Zum Beispiel: 

  • Als Gründerteam wollten wir Werte definieren und kommunizieren, um 100% sicher zu gehen, dass jedes neue Teammitglied weiß worauf es sich einlässt. 
  • Wir wollen ein diverses Team aufbauen, aber gleichzeitig sichergehen, dass die Grundregeln für alle die Gleichen sind. 
  • Wir wollen gewisse Freiheiten erlauben, ohne dadurch eine gemeinsame Richtung aufzugeben. 
  • Wir wollen großartige Talente einstellen und denken, dass uns Grundwerte dabei helfen die falschen Personen auszusieben. 
  • In turbulenten Zeiten und größeren Veränderungen sollen die Grundwerte immer stehen bleiben. Geschäftsmodell, Branche, Mitarbeiter etc. können sich ändern, die Werte sollten immer gleich bleiben. 

Auf einer leeren Leinwand starten

Bild vor einer leerer Leinwand.

Um zu definieren wofür wir als Unternehmen stehen wollen, haben wir begonnen unser Leben als Unternehmen von der Pieke auf zu entwerfen. Das ist schwer, weil man auf wenig gemeinsame Erfahrung zurückgreifen kann, gibt einem aber den Vorteil als "unbeschriebenes Blatt zu starten". Es gibt kein "das haben wir immer schon so gemacht", keine "Hierarchien die sich über die Jahre gebildet haben", keine "gelernten Verhaltensmuster". 

(update: dieser Artikel wurde erstmals 2015 publiziert, 2019 zum ersten mal überarbeitet und 2020 nochmal. Wir hatten bei der letzten Überarbeitung das Gefühl, dass 8 Werte zu viel sind. Wir wollten kürzer und knackiger werden. Wir wollten ein handvoll an Werten die so klar sind, dass wir uns und unsere Mitarbeiter daran messen können. Deshalb haben wir uns auf 4 Kernwerte beschränkt. Der Rest des Artikels ist interessanterweise noch immer aktuell. )

Etwas von null weg zu entwerfen ist extrem schwierig und man muss sich gut überlegen warum macht was man macht und noch wichtiger, warum man Dinge in einer gewissen Art und Weise macht. Nachdem unsere Werte auf 8 angewachsen waren, mussten wir uns überlegen was uns wirklich wichtig ist und was davon "überflüssig" war.

Drei Dinge waren uns dabei besonders wichtig: 

  • Wir möchten uns mit Dingen beschäftigen, die uns wichtig sind und Produkte/Services anbieten die unsere Kunden verwenden weil sie es WOLLEN und nicht weil sie keine andere Option haben. 
  • Wir wollen möglichst wenig Zeit für unnötige Bürokratie verschwenden und auch unsere Mitarbeiter davor beschützen. Darum versuchen wir unseren Mitarbeitern einen möglichst flexiblen Arbeitsalltag zu bieten in den Homeoffice und freie Zeiteinteilung einfließen. Darum versuchen wir auch Daten und Fakten zu nutzen um effektive Arbeit zu leisten, anstatt den lautesten Problemen nachzulaufen. 
  • Wir halten uns nicht für "fertig". Wir wollen laufend alle Aspekte unseres Lebens verbessern. Auf beruflicher UND persönlicher Ebene. 

Nach genauerer Überlegung wie sich diese 3 Punkte auf unser tägliches Leben auswirken, sind daraus etwas konkretere Grundwerte entstanden: 

  1. Unser(!) nachhaltiges, langlebiges Unternehmen aufbauen 
  2. Proaktiv sein
  3. Effektivität
  4. "Growth Mindset"

PS: Du hast alles gelesen? Vielleicht interessiert es dich, dass wir ein paar Stellen ausgeschrieben haben

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